Einige Fachbegriffe


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Almwiesenbestattung
Definition: Bestattung auf einer Almwiese
Die Almwiesenbestattung oder auch manchmal Bergbestattung genannt, ist eine Form der Ascheverstreuung oder -beisetzung, die in Deutschland unzulässig ist. In der Schweiz jedoch kann die Asche des Verstorbenen auf einer Almwiese, am Fuße eines Baumes oder in einem Gebirgsbach verstreut, unter einem Edelweiß oder an einem Felsen beigesetzt werden.
Anonyme Beisetzung
Definition: Beisetzung ohne Trauergemeinde
Bei Verstorbenen, die keine bestattungspflichtigen Angehörigen haben und auch keine Freunde, die sich um die Beisetzung kümmern, wird die Asche entweder auf einem Rasenfeld verstreut oder die Urne ohne Teilnahme einer Trauergesellschaft beigesetzt. Aus trauerpsychologischer Sicht wird diese Form der Beisetzung kritisch eingeschätzt. Keine Kennzeichnung belegt den Verbleib der Verstorbenen.
Aschenkapsel
Definition: Transport- und Aufbewahrungsgefäß für Asche
Die Asche des Verstorbenen wird vom Krematorium in ein Behältnis aus Metall gefüllt. Zur eindeutigen Identifikation wird zusätzlich der gekennzeichnete Feuerstein (Schamottstein) mit in die Aschekapsel gegeben. Auf dem Deckel der Aschenkapsel wird der Name des Verstorbenen, Geburts- und Sterbedatum, sowie der Name des Krematoriums eingraviert. Die Aschenkapsel selbst ist keine Urne, sondern ein Behältnis, das zur Beisetzung in eine Überurne oder auch Schmuckurne gestellt wird.
Aufbahrung
Definition: besser: offene Aufbahrung
Die offene Ausstellung eines Verstorbenen in einem gesonderten Raum wird als Aufbahrung bezeichnet. Sie kann erst nach der Totenschau, der Freigabe des Leichnams durch den Amtsarzt und die hygienische Totenversorgung durch den Bestatter erfolgen. Die Aufbahrung kann zuhause, in einer Kirche, beim Bestatter oder einem Aufbahrungsraum am Friedhof stattfinden.

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